Ganz schön vital



 „Eine Kirche ist nicht schon dann heilig, wenn sie fertig gestellt und geweiht wird. Eine Kirche wird heilig mit jedem Kind, das darin getauft wird, mit jedem Gebet, das darin gesprochen wird, und mit jedem Toten, der darin beweint wird. Sie ist kein Kraftort, aber sie wird ein Kraftort, indem sie Menschen heiligen, mit ihren Tränen und mit ihrem Jubel.“ Fulbert Steffenski

Diese Kirche ist bewundernswertes Wahrzeichen. Aber sie ist kein Museum. Eine umtriebige, auf die Zukunft ausgerichtete Gemeinde lebt und feiert in dieser Kirche, die ihr Mittelpunkt ist. Die Gemeinde von heute will diese Kirche als Schmuckstück unserer Stadt weitergeben an nachfolgende Generationen.

So wie die Stadtkirche verschiedene Stilrichtungen vereint und zusammenführt, so ist auch die Gemeinde, die in ihr feiert. Da wird Unterschiedliches zusammengeführt:
Das Heilige und das Profane, fröhliches Tafeln am Gründonnerstag und bewegende Klageversammlung. Das feierliche Weihnachtsoratorium und die kultige Kinderkantorei. Besichtigungsobjekt für Fahrradtouristen und Gebetsraum für Strauchelnde. Weit, wie die Dimensionen des Kirchenraumes, ist auch die Stadtkirchengemeinde. Eben mitten drin im Leben. Mitten drin in dieser Stadt.

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