In Ohnmacht gefallen



Von einer Taufe wird in der alten Niederschrift eines Stadtkirchenpfarrers berichtet, wie die Mutter bei der Taufhandlung plötzlich vor Freude in Ohnmacht fällt. Ja vor Freude – heißt es. Das Mädchen, das getauft wird, ist ihr siebtes. Sechs hat sie vor, bei oder kurz nach der Geburt verloren. Der Pfarrer schließt seine Niederschrift: Noch selten hat die Gemeinde so inbrünstig gesungen: „Nun wir legen an dein Herz, was von Herzen ist gegangen; führ die Seufzer himmelwärts und erfülle das Verlangen. Ja den Namen, den wir geben, schreib ins Lebensbuch zum Leben.“

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